Beim Schlaganfall durch Verschluss eines großen Hirngefäßes zählt jede Minute bis zur mechanischen Thrombektomie. Beim „One-Stop-Management“ werden Betroffene direkt in den Angiographieraum gebracht; die Bildgebung erfolgt dort per Flachdetektor-CT, und die Thrombektomie kann ohne weiteren Transport beginnen.
Die Studie wertete 205 Patientinnen und Patienten aus, die zwischen 2014 und 2019 an der Universitätsmedizin Göttingen nach diesem Prinzip behandelt wurden, und verglich sie mit 2.470 konventionell behandelten Patientinnen und Patienten aus dem Deutschen Schlaganfallregister. Die Zeit von der Aufnahme bis zur Leistenpunktion betrug im Mittel 33 statt 96 Minuten, und das One-Stop-Vorgehen war mit besseren funktionellen Ergebnissen verbunden. Prof. Dr. Ilko Maier ist Zweitautor der Arbeit.
Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie (Registrierung: NCT03356392).
Originalarbeit: Ahmad B, Maier IL, Wasser K et al. One-Stop Management Improves Outcome for Large Vessel Occlusion Stroke. Stroke Vasc Interv Neurol 2025. doi:10.1161/svin.125.001941 (PMID 41816517)
Titelbild: Figure 1. Time-optimized workflow for acute ischemic stroke management in suspected large vessel occlusion aus o.g. Publikation
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